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Potenzial der Wasserstraße Elbe lange nicht erschöpft
Wirtschaftsinteressen berücksichtigen

(31.01.2012 / sya) „Trotz noch unzureichender Schifffahrtsverhältnisse auf der Elbe gibt es bereits erfreuliche Logistikangebote und Planungen“, fasst Peter Plewa, Vorsitzender des Vereins zur Förderung des Elbstromgebietes e.V. und Geschäftsführer der HHLA Intermodal GmbH, die Beiträge und Diskussionen im Rahmen der Veranstaltung „Das Elbstromgebiet im Rahmen intermodaler Transportketten“ am 31. Januar in der Handelskammer Hamburg zusammen. Die Elbe habe als Wasserstraße, insbesondere auch in Verbindung mit Bahnverkehren, enormes Potenzial und könne aufgrund der zunehmenden Kapazitätsengpässe bei Straße und Schiene an Bedeutung gewinnen. Die Wirtschaft in Deutschland und der Tschechischen Republik müsse sich aber darauf verlassen können, dass bei Gütertransporten über die Elbe die Tauchtiefen nicht durch Untiefen beeinträchtigt werden. Man vertraue hier auf die Zusage der Bundesregierung und erwartet, dass durch das vorgesehene „Gesamtkonzept für die Elbe“ diese Zusage nicht relativiert wird.

Die Veranstaltung wurde vom Verein zur Förderung des Elbstromgebietes e.V. in enger Kooperation mit Hafen Hamburg Marketing e.V., der Handelskammer Hamburg, dem
ShortSeaShipping Inland Waterway Promotion Center und der Kammerunion Elbe/Oder durchgeführt. Der Verein zur Förderung des Elbstromgebietes e.V. (VFE) setzt sich mit über 100 Mitgliedern aus Wirtschaft, Verbänden und Politik/Verwaltung für die Förderung der Infrastruktur im Elbstromgebiet ein und ist damit Sprachrohr der Interessen der Wirtschaft entlang der Elbe. Weitere Informationen unter www.elbstromverein.de.